31. Mai, 21.00 Uhr, Zeughauskino

IRON SKY
FIN/D/AUS 2012, R: Timo Vuorensola, B: Michael Kalesniko, Timo Vuorensola, K: Mika Orasmaa, D: Julia Dietze, Christopher Kirby, Götz Otto, Udo Kier, 93‘, 35mm, OmU

Neben Fantasy ist Science Fiction dasjenige Film-Genre, das am tiefsten in Wagners Opernästhetik verwurzelt ist. Das berühmte Zitat „Ich bin dein Vater!“ aus dem STAR WARS Film THE EMPIRE STRIKES BACK (USA 1980) kann im Kollektivgedächtnis der Popkultur eine vergleichbare Wertigkeit beanspruchen wie Wotans „Zieh hin! Ich kann dich nicht halten!“ („Siegfried“, 3. Aufzug) für das Opernpublikum. Timo Vuorensolas mit Mitteln des Crowdfunding finanzierte Science-Fiction-Parodie IRON SKY ist gleichermaßen Introspektion und Exploitation des popkulturellen Mythenkanons. Erzählt wird die Geschichte einer auf der dunklen Seite des Mondes verborgenen Nazi-Kolonie, deren Anführer sich rüsten, die Erde zu erobern. Lustvoll bedient sich Vuorensola aus dem Arsenal filmischer Nazi-Klischees. Da dürfen Wagner-Anspielungen natürlich nicht fehlen. So sind die Kampfraumschiffe der „Mondnazis“ allesamt nach Wagneropern benannt. Der Tanz mit der Weltkugel aus Chaplins DER GROSSE DIKTATOR (zur Musik des „Lohengrin“-Vorspiels) wird im Schulunterricht der Nazis gezeigt, als Ausdruck der Hoffnung, Hitler möge die ganze Welt „in seinen starken Händen tragen“. Die PR-Agentin der US-Präsidentin entpuppt sich als veritable Walküre namens Vivian Wagner. Ein besonderer Coup ist Vuorensola mit dem Soundtrack zu IRON SKY gelungen. Die Musik basiert fast ausschließlich auf Wagnermotiven, variiert und neu arrangiert durch das slowenische Industrial-Artrock-Kollektiv „Laibach“. Während der Film insgesamt einen eher „nerdigen“ Brachial-Humor pflegt, entfalten die musikalischen Anspielungen eine teilweise äußerst subtile Komik. Bei seiner Premiere im Rahmen der 62. Berlinale war der Film ein Publikumsrenner. (stv)

Musikalische Einführung: Kevin McCutcheon, Korrepetitor und Dirigent an der Deutschen Oper Berlin
zu Gast: Timo Vuorensola

 

 

 

Interview mit Timo Vuorensola, Regisseur von IRON SKY
Fragen: Kristina Jaspers und Steffen Vogt
Ort/Zeit: Marriott Hotel, Potsdamer Platz, 9. Februar 2013

 

Wagner-Kino Es ist jetzt genau ein Jahr her, seit dein Film IRON SKY auf der Berlinale Premiere feierte. IRON SKY ist ein Science Fiction Film, der die Geschichte einer von Nazis auf der dunklen Seite des Mondes gegründeten Kolonie erzählt und wie die Nazis sich dazu rüsten, auf die Erde zurückzukehren, um sie zu erobern. Der Film verarbeitet eine Vielzahl von Motiven aus der nordischen Mythologie und er jongliert außerdem in unbekümmerter Weise mit geläufigen Nazi-Klischees. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Soundtrack des Films, für den die slowenische Industrial Band Laibach verantwortlich zeichnet.Laibach verarbeitet in diesem Score viele Originalmotive aus dem Werk Richard Wagners. Wurde schon zu einem frühen Zeitpunkt der Arbeit an diesem Film entschieden, dass hauptsächlich Wagner-Musik verwendet werden sollte?

Timo Vuorensola Schon ganz am Anfang des Projektes war mir klar, dass die Musik von Wagner eine wichtige Rolle spielen würde – allerdings fand ich es damals noch etwas zu banal und direkt, nur Wagner zu benutzen. Naja, die Nazis, die Arbeit, diese Dinge kann man natürlich leicht mit Wagner in Verbindung bringen. Wir haben dann eine Menge unterschiedlicher Ideen ausprobiert, sind aber am Ende immer wieder zu Wagner zurückgekommen. Ich begann auch, eine Reihe kleiner Anspielungen auf Wagner ins Script einzubauen, die Namen der Nazi-Raumschiffe zum Beispiel, die „Tannhöuser“, „Walküre“ oder „Rheingold“ heißen, solche Sachen eben. Irgendwann saß ich dann mit den Jungs von Laibach zusammen, und wir kamen zu dem Schluss: Die beste Idee überhaupt ist, wenn wir gleich den ganzen Soundtrack auf Wagnermusik aufbauen. Wir bedienen uns einfach komplett bei Wagner und bauen das in den Film ein.

Wagner-Kino Laibach war also schon für das Projekt engagiert, bevor überhaupt klar war, welche Art von Musik für den Film genutzt werden sollte?

Timo Vuorensola Ja, es war von Anfang an klar, dass ich Laibach dabei haben wollte, obwohl ich da noch nicht genau wusste, was ich eigentlich von ihnen wollte. Ich glaube, am Anfang stand noch die Überlegung im Raum, nur Jazz-artige Sachen zu nutzen. Wir haben über Jazz nachgedacht und uns so eine Art Wagner-Jazz angehört. Laibach hatte damals eine sehr interessante Bühnen-Show unter dem Tiel „Volks-Wagner“ herausgebracht, und wir haben überlegt, ob wir davon Sachen für den Film übernehmen könnten. Dann haben wir weiter herumexperimentiert und uns am Ende doch wieder für richtigen Wagner entschieden. Ich muss zugeben, dass ich vor Beginn der Arbeit an dem Film nicht sehr viel über Wagner gewusst habe. Ich wusste nur, dass es gut werden würde. Als mich Laibach dann mit bestimmten Stücken bekannt machte, mit „Parsifal“ zum Beispiel, da war das für mich eine Art Aha-Erlebnis. Die Musik war wunderbar und absolut kinotauglich.

Wagner-Kino Es waren also die Mitglieder von Laibach, durch die du Wagners Musik besser kennengelernt hast?

Timo Vuorensola Ja, absolut.

Wagner-Kino Könnte man sagen, dass sie Wagner-Experten sind?

Timo Vuorensola Teilweise ja. Allerdings mögen sie es nicht, als Individuen wahrgenommen zu werden. Sie betrachten sich eher als eine Art Bewegung oder als ein Kollektiv. Einige von ihnen sind tatsächlich sehr vielseitig interssiert, während andere sagten, dass sie mit Wagner eigentlich nicht viel anfangen können. Es gibt einen von ihnen, der sich bei Wagner richtig gut auskennt. Für die Mitglieder von Laibach war die Arbeit an diesem Soundtrack auf jeden Fall eine Möglichkeit, mehr über Wagner herauszufinden. Das war sicher einer der Gründe warum es uns gelungen ist, einen sehr ungezwungenen Zugang zu Wagner zu finden, und es ist wirklich überraschend, wie viele unterschiedliche Wagner-Motive am Ende ihren Platz im Soundtrack gefunden haben. Nach und nach habe ich mich dann auch mit den Handlungen der einzelnen Opern beschäftigt und dabei habe ich festgestellt, wieviele Dinge es darin gibt, die auf die eine oder andere Weise mit meinem Film zu tun haben, und mit Film im allgemeinen.

Wagner-Kino Wir haben uns gefragt, inwieweit der Wagner-Subtext des Films, insbesondere was die Musik betrifft, vom Publikum überhaupt wahrgenommen wird. Es ist erstaunlich, wie viele versteckte Zitate es im Soundtrack gibt und wie Wagners Motive für den Film verarbeitet und verändert wurden. Die Arrangements von Wagners Musik sind teilweise wirklich sehr ungewöhnlich. Besteht da nicht die Gefahr, dass diese Anspielungen nur für „Insider“ verständlich sind?

Timo Vuorensola Das lässt sich nicht vermeiden. Wir haben festgestellt, dass man manche Anspielungen so deutlich machen kann, wie man will, und die meisten Leute werden sie trotzdem nicht wahrnehmen. Aber das ist vielleicht genau die Art, wie IRON SKY funktioniert, auch auf anderen Ebenen. Oberflächlich betrachtet, ist es ein Action-Film, aber auch jenseits der Musik gibt es eine Menge verborgener Anspielungen und Querverweise, die die meisten Zuschauer nicht wahrnehmen. Ich würde sagen, dass der durchschnittliche Zuschauer gerade mal 10 Prozent dieser Anspielungen bemerkt. Die kriegen dann zwar mit dass da der „Walkürenritt“ vorkommt – den kennt ja jeder! Viele wissen wahrscheinlich auch, dass das was mit Wagner zu tun hat. Dann können sie auch noch eine Verbindung zu Hitler herstellen, aber das war es dann auch. Es gibt aber auch Zuschauer (und das sind mir die liebsten), die kriegen mit, dass sich da noch mehr verbirgt und die das interessant finden. Die gucken den Film dann vielleicht mehrmals und dann erschließt sich ihnen, wie viele Anspielungen aus dem Bereich der Popkultur da drin stecken – und wieviele Anspielungen aus dem Bereich der „elaborierten“ Kultur – wie nennt man das eigentlich? Opernkultur? – also aus dem Bereich der klassischen Musiktradition. Es war mir jedenfalls wichtig, dass mein Film auch für diejenigen, die ihn mehrmals sehen, genug zu bieten hat.

Wagner-Kino Gibt es deiner Erfahrung nach unterschiedliche Reaktionen, je nachdem, in welchem Land der Film gezeigt wird? Wir könnten uns vorstellen, dass der Film in Deutschland ganz anders aufgenommen wird als in anderen Ländern.

Timo Vuorensola Nunja, grundsätzliche Unterschiede gibt es eigentlich nicht, aber es gibt auffällige Abweichungen. Manche Gags funktionieren überall, einige manchmal besser, andere dagegen überhaupt nicht. Bei einigen Szenen ist es so, dass sie gar nicht unbedingt witzig gemeint sind – und trotzdem lachen manche Leute sich darüber kaputt. Es ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, den Film mit Zuschauern unterschiedlicher Nationalitäten zu sehen – aber andererseits mag ich es auch wieder nicht, weil ich es grundsätzlich nicht mag, meinen Film mit Publikum zu gucken. Das ist fürchterlich! Für mich ist es die schlimmste Erfahrung, die man machen kann. Es ist wie ein Zwei-Stunden-Krafttraining. Ich hasse es. Darum verdrücke ich mich immer heimlich, wenn ich den Film öffentlich präsentiere. Ich bleibe nie im Kino, um mitzugucken. Ich schaue ihn mir nur alleine an. Nur bei der Premiere letztes Jahr, genau vor einem Jahr hier auf der Berlinale, da habe ich ihn zusammen mit dem Publikum geschaut, danach nie wieder. Allein schaue ich ihn mir natürlich an, da habe ich ihn schon 100 000 Mal gesehen, aber eben nie mit Publikum.

Wagner-Kino Hattest du Angst vor der Reaktion des Publikums?

Timo Vuorensola Mit den Reaktionen des Publikums ist es folgendermaßen: Du kannst es hören, ob der Film funktioniert oder nicht: Wenn gelacht wird, funktioniert es, wenn nicht gelacht wird, funktioniert es nicht – das ist nicht wie bei einem gewöhnlichen Drama, wo man sich nicht soviel Gedanken darüber macht – da ist es normalerweise still, niemand sagt was und es gibt keine offensichtlichen Reaktionen. Aber bei diesem Film geht es genau darum, dass man Reaktionen haben will. Wenn du nichts hörst, dann gehst du raus und denkst: „Du meine Güte, sie hassen den Film!“ Ich meine: ein Gag verpufft, der nächste auch, und niemand lacht – und dann fängst du an zu schwitzen. Aber dann kommt endlich eine Szene, bei der alle anfangen zu lachen und dann denkst du „Ah!“ Und bei der nächsten Pointe gibt es wieder keine Reaktion, und so wird das Ganze zu einem permanenten Drama – für mich hat das eine furchtbare Bedrohlichkeit, die ich nicht mag.

Wagner-Kino Bei einer Figur in deinem Film sind die Wagner-Referenzen besonders deutlich ausgeprägt. Es handelt sich um die PR-Assistentin der amerikanischen Präsidentin, die ausgerechnet „Vivian Wagner“ heißt.

Timo Vuorensola Ja, die würde ich auf jeden Fall als „Wagner-Charakter“ bezeichnen. Der Name „Vivian Wagner“ beinhaltet aber noch eine zweite Referenz-Ebene, er spielt nämlich auch auf eine ziemlich obskure finnische Zeichentrickserie an, in der es ein Schwein gibt, das „Wagner“ heißt und eine Frau namens „Vivian“ – Vivi – und beide leben zusammen: Das Schwein ist der Mann und sie ist die Frau. Das war der Ausgangspunkt, und dann haben wir uns gedacht, dass sie einen kriegerischen Charakter haben sollte, dass sie eine Walküre ist. Natürlich ist ihr musikalisches Motiv der „Walkürenritt“. Sobald sie wütend wird oder angreift, kann man dieses Walküren-Gedudel hören.

Wagner-Kino Uns kommt es vor, als würde Wagner derzeit im popkulturellen Bereich eine Art Renaissance erleben. Hollywoodfilme wie THOR von Kenneth Branagh bedienen sich ausgiebig bei der nordischen Mythologie. Überhaupt sind mythologische Themen in Blockbusterproduktionen heutzutage sehr populär. Da stellt sich die Frage, warum die Menschen weltweit so begierig auf Mythen sind, und ob es da irgendwelche Verbindungen zu Wagner gibt.

Timo Vuorensola Fantasy ist ein Genre, das zur Zeit definitiv einen Aufschwung erlebt und viele dieser mythologischen Geschichten sind auf die ein oder andere Weise von Wagner beeinflusst, das geht bei DER HERR DER RINGE los und reicht bis zu DIE CHRONIKEN VON NARNIA. Wenn man sich auf dem European Film Market in Berlin umschaut, dann sieht man, dass da eine Menge Fantasy-Filme im Angebot sind, Filme mit mythologischer Thematik. HERKULES und was es da so alles gibt, Götter, die gegen Menschen kämpfen, und diese ganzen Sachen. Ich hoffe ja immer noch, dass einmal jemand kommt, der wirklich die Handlung einer Wagner-Oper nimmt und daraus einen Film macht.

Wagner-Kino IRON SKY wurde teilweise durch Crowd-Funding finanziert. Die Leute durften auch ihre eigenen Ideen zum Script beisteuern. Gab es Leute, die mit Vorschlägen kamen, die sich auf den Wagner-Subtext des Films bezogen?

Timo Vuorensola Ja, da gab es sogar ziemlich viele, vor allem am Anfang, als wir mit der Sache begonnen haben. Es gab eine Menge Vorschläge, an welchen Stellen wir Wagner einsetzen sollten. Die meisten Vorschläge zielten allerdings nur auf die Musik und nur wenige auf die inhaltlichen Themen oder auf Handlungselemente aus Wagners Opern. Andererseits hatte ich großartige Gespräche mit einer Opernsängerin, die ein großer Fan von IRON SKY geworden ist. Als Sängerin ist sie eine echte Wagner-Spezialistin. Sie hat mir viel über die Inhalte von Wagners Opern erzählt und über ihre Begeisterung für sein Werk, und ich habe das Gefühl, dass sich ein Teil dieser Begeisterung auch auf den Film übertragen hat.

Wagner-Kino Was ist dran an den Gerüchten, dass es eine Fortsetzung von IRON SKY geben wird?

Timo Vuorensola IRON SKY II kommt auf jeden Fall. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt möchte ich aber noch keine Details verraten, außer, dass Laibach wieder mit dabei sein wird. Unsere Zusammenarbeit war eine so fantastische Erfahrung, und wir reden viel darüber, wie es von diesem Punkt aus weitergehen könnte. Mit dem Soundtrack zu IRON SKY haben wir eine großartige Arbeit abgeliefert. Wie wird es wohl beim zweiten Mal werden? Wir können versuchen, etwas noch verrückteres oder größeres zu machen. Aber vorher werde ich noch einen anderen Film drehen.

Wagner-Kino Wir haben gehört, dass Laibach den Soundtrack zu IRON SKY letztes Jahr im Rahmen ihrer Live-Show in der Tate Modern gespielt haben.

Timo Vuorensola Nicht den ganzen Soundtrack. Was sie in der Tate Modern im April 2012 gemacht haben, war eher als eine Art Retrospektive gedacht. Sie haben Ausschnitte aus dem Score zu IRON SKY gespielt, aber natürlich auch andere Sachen, die sie im Laufe ihrer Karriere gemacht haben, die ja schon 1984 begonnen hat.

Wagner-Kino Setzt Laibach bei den Live-Shows auch Filmausschnitte aus IRON SKY ein?

Timo Vuorensola Ja. Letztes Jahr waren sie mit einer großen Iron Sky Tour unterwegs, und da haben sie natürlich exklusiv nur Videomaterial aus dem Film benutzt. Wir haben ihnen das Filmmaterial gegeben, und ein Videokünstler hat dann daraus die Videoclips für die Hintergrundprojektionen ihrer Show geschnitten. Das war eine der beeindruckendsten Live-Shows, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, natürlich auch, weil es mit meinem Film zu tun hatte, aber nicht nur deshalb. Wenn man Laibach auf der Bühne sieht und ihre Musik hört, dann ist das für mich immer noch viel aussagekräftiger als das meiste von dem, was heutzutage so auf dem Markt ist. Das ist einfach eine gute Sache, und es geht dabei auch nicht nur um die Musik. Eigentlich komisch, dass Laibach immer noch so einflussreich ist.

Wagner-Kino Hast du eine Erklärung, woher die Faszination für Bombast und Monumentalästhetik bei Laibach kommt?

Timo Vuorensola Ich möchte da ungern für Laibach sprechen, zumal sie ihre eigenen ziemlich genauen Ansichten dazu haben. Ich könnte also nur Vermutungen äußern, worum es ihnen geht. Sie sind groß und pompös, irgendwie auch monumental, sie nähern sich den Dingen mit so einer Art Dampfwalzen-Mentalität, und sie mögen es, sich mit Dingen zu beschäftigen, die man eventuell zu ernst nehmen könnte… – aber was kann ich schon dazu sagen? Ich weiß es nicht und rede einfach nur so daher. Ihr solltet sie lieber selbst fragen.